Masha Ginsburg - Wearable & Liveable Art Berlin

Pressetext / Hintergundinformation

Tragbare Kunstwerke von Masha Ginsburg: Individualität pur!

Schals, Accessoires und Kleidungsstücke von Masha Ginsburg sind Unikate, die von der Künstlerin persönlich in ihrem Berliner Atelier in liebevoller Handarbeit erstellt werden. Jedes dieser Stücke ist einmalig und betont die Individualität seiner Besitzerin in einer besonderen Weise. Zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen beweisen, dass ihre Unikate wahre Kunstwerke sind. Masha Ginsburgs Filzkunstwerke, die – trotz ihrer scheinbaren Fragilität – durchaus tragbar sind, sind in ausgesuchten Boutiquen und Galerien in New York, Berlin und Moskau zu erwerben.

Masha Ginsburg: Tradition & Moderne

Ihre Kindheit verbrachte Masha Ginsburg in der Traumwelt der Moskauer Theater. Ihre Eltern (Opernregisseur und Opernsängerin) haben Masha von klein auf stets zur Arbeit mitgenommen. So wurde die märchenhafte Welt hinter der Bühne zum ersten Spielplatz für sie. In den Theaterwerkstätten lernte Masha einige Jahre später auch die Geheimnisse des Handwerks von einer Künstlerin, die einst für die berühmte Olga Knipper-Tschechow, die Ehefrau von Anton Tschechow Accessoires anfertigte... Einige dieser Traditionen pflegt und entwickelt die seit über 15 Jahren in Berlin lebende Masha Ginsburg weiter und sie schafft mittlerweile auch ihre eigenen. Ihre Inspiration holt sich die Künstlerin in der Natur und in Kunstbüchern, in der Architektur und in Museen. Ihre Kreationen zeichnen sich durch eine einzigartige Balance zwischen Jugendstill, Art Deco und moderner Modewelt aus. Die Stilsicherheit und feinstes Gespür für Farbnuancen der Künstlerin verleihen ihren Accessoires eine unverwechselbare Handschrift, die oft kopiert, aber nie erreicht wurde.

Jenseits des Möglichen

Der „Nuno-Filz“ ist eine Technik, die die Grenzen des scheinbar möglichen durchbricht. Jenseits dieser Grenzen entstehen jene verträumten Kreationen von Masha Ginsburg, die mittlerweile in New York, Paris, Berlin und Moskau bekannt und heiß begehrt sind. Die Beschaffenheit der Wolle, ihre Wandlungsfähigkeit, die Verschmelzung mit durchsichtigen Stoffen eröffnen unendliche Möglichkeiten, die Fantasie der Künstlerin in realen Kunstwerken von ausgefallener Optik und exklusiver Qualität einzufangen.

Presse Stimmen

Reise in russische Märchenwelt

08.09.2005 | Grenzland-Nachrichten

Einzigartige Filztechnik in Ausstellung zu bewundern Hinsbeck (ib). Eine Ausstellung der ganz besonderen Art erwartet den Besucher noch bis zum 23. Oktober im Textilmuseum "Die Scheune" in Hinsbeck-Hombergen. Die in Moskau gebürtige Masha Ginsburg zeigt Capes, Schals und Accessoires aus Filz in höchster Qualität. Diese entstehen in der "Nuno-Filztechnik", bei der Wolle in Verbindung mit Stoff gebracht wird. Für Masha Ginsburg ist diese Technik vergleichbar mit einer Traumreise durch ihre russische Heimat.

Durch ihre Eltern, dem bekannten Opernregisseur Georgi Miller und dessen Ehefrau, der Opernsängerin Albina, bekommt sie schon in frühester Kindheit ein intimes Verhältnis zur Bühne. Die Kostümschneiderei wird zu ihrer zweiten Heimat und schnell gilt ihre Liebe den Stoffen und Kostümen. Später beginnt sie zu schneidern, verkauft ihre Entwürfe und arbeitet tagsüber in der. Kostümwerkstätten des Moskauer Akademischen Künstlertheaters.

Im Jahre 1990 siedelt sie mit dem Journalisten Juri Ginsburg nach Deutschland, wo sie ihre Leidenschaft zu den Kostümen neu entdeckt. Vor drei Jahren stößt Masha Ginsburg auf Nuno-Felt, die Verbindung von Seide und Filz. Nuno eröffnet ihr die Welt der Phantasie, die Entwurfsarbeit wird zum Spaziergang durch die Märchenwelt ihrer Kindheit. Filz wird für sie zum magischen Handwerk.

Sie legt zwei halbtransparente Medien übereinander und es entsteht eine neue dritte Ebene im Kopf des Betrachters. Ihre Kreationen sind Kunstwerke, die die hauchzarte Leichtigkeit mit farbenkräftigen Ornamenten oder Blüten vereint. In unterschiedlichen Stilrichtungen von graphisch streng, floral oder verspielt, ist jedes Stück ein Unikat. Entwerfen mit Nuno ist demnach weniger ein Gestalten, als ein Befragen des Materials.

Auf der Suche nach Konturen und Linien, die in der Wolle verankert sind, begegnet sie im Material Motiven und Gestaltungselementen, die sie an die Theaterwelt ihrer Eltern erinnern und sie mit der russischen Malerei und Kunst verbindet. "Am Ende steht immer wieder ein Produkt, dessen magische Qualität mich selbst überrascht und verzaubert, dessen seelische Harmonie mich in Schwingungen versetzt und zu dem ich eine feste individuelle Beziehung aufbaue", so Masha Ginsburg.

Hinsbeck (dv). Zu einem ganz besonderen Erlebnis lud am vergangenen Sonntag das Textilmuseum "Die Scheune" ein. Die Berliner Filz-Künstlerin, die am Morgen ihre Ausstellung eröffnet hatte, lud am Nachmittag ein handvoll Damen zu einem exklusiven Filzkurs ein. Unter den Augen zahlreicher Besucher begannen die Damen mit der Herstellung einer Filzblume. Nachdem sich alle Teilnehmerinnen aus dem großen Berg Wolle "ihre" Farben ausgesucht hatten, ging es ans Umwickeln der Wollunterlage. Hierbei wurden der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob nun eine klassische rote Blumen oder auch Fantasiepflanzen gab es im Angebot.

Im Laufe des Nachmittages formten die Teilnehmerinnen zuerst ein große sowie eine kleine Blüte, die Knospe und zum Schluss die Blütenblätter. Im Anschluss mussten alle Wolllappen mit Olivenkernseife benetzt werden und dann ging es ans eigentlich Filzen. Treffender wäre vielmehr der Ausdruck "Teig kneten", gewesen; denn die Stoffgewebe mussten mit viel Kraft und Geduld durch Kneten miteinander verbunden werden.

Zum Abschluss des Kurses wurden die einzelnen Komponenten miteinander verbunden und zurecht geschnitten. Hierbei half die bekannte Künstlerin tatkräftig mit. Nach rund drei Stunden hielt jede Teilnehmerin eine selbst gestaltete Blume - die auch als Brosche verwendet werden kann - in ihren Händen.

Reptilienschal glänzt wie ein Regenbogen

05.09.2005 | Westdeutsche Zeitung

"Die Scheune" zeigt Werke von Masha Ginsburg: "Filz - Filzkunst" . Die Künstlerin schwärmte bei der Eröffnung vom lebendigen Material". Von Joachim Burghardt

Hinsbeck. Wie verführerisch ein verhüllter Frauenkörper sein kann, das beweist jetzt eine russische Künstlerin im Textilmuseum "Die Scheune". Masha Ginsburg präsentiert filigrane und fantastische Werke - ausgerechnet aus einem Material, das sonst eher als derber Stoff gilt: Filz. Bei der Eröffnung der Ausstellung am Sonntagmorgen schwärmte denn auch Walter Tillmann vom Museum: "Filzkunst in dieser Art haben wir hier noch nicht gehabt." Die textilen Objekte wirken erotisch und exotisch, schillernd bunt und doch schüchtern blass. Da umspielen rote und schwarze Blütenblätter die Brust der Frau, schmiegen sich zärtlich an, betonen leicht nach außen gedreht die Rundungen. Von der Hüfte fallen wie Lametta schmale Stoffstreifen, lassen einen anmutigen Gang ahnen. Doch die Frau geht nicht, sie ist nur ein Modell ohne Glieder, ein Torso, umhüllt vom Werk "Abendkleid". Das gerade ist der Reiz, den Masha Ginsburg in ihre Kunst hineinwebt: Durchsichtig und leicht, verspielt und versponnen wecken die Werke Träume, sie wollen durchschaut, gedeutet werden, provozieren Interpretationen. Die "Weintrauben", sie stimmen ein auf einen romantischen Abend in einem mediterranen Innenhof. Die "Blumenstraße", sie führt direkt ins Paradies der Blütenträume.

Tanz mit Foto und Filz

04.02.2005 | Tanz mit Foto und Filz

"Die Scheune" zeigt Werke von Masha Ginsburg: "Filz - Filzkunst" . Die Künstlerin schwärmte bei der Eröffnung vom lebendigen Material". Von Joachim Burghardt

Hinsbeck. Wie verführerisch ein verhüllter Frauenkörper sein kann, das beweist jetzt eine russische Künstlerin im Textilmuseum "Die Scheune". Masha Ginsburg präsentiert filigrane und fantastische Werke - ausgerechnet aus einem Material, das sonst eher als derber Stoff gilt: Filz. Bei der Eröffnung der Ausstellung am Sonntagmorgen schwärmte denn auch Walter Tillmann vom Museum: "Filzkunst in dieser Art haben wir hier noch nicht gehabt." Die textilen Objekte wirken erotisch und exotisch, schillernd bunt und doch schüchtern blass. Da umspielen rote und schwarze Blütenblätter die Brust der Frau, schmiegen sich zärtlich an, betonen leicht nach außen gedreht die Rundungen. Von der Hüfte fallen wie Lametta schmale Stoffstreifen, lassen einen anmutigen Gang ahnen. Doch die Frau geht nicht, sie ist nur ein Modell ohne Glieder, ein Torso, umhüllt vom Werk "Abendkleid". Das gerade ist der Reiz, den Masha Ginsburg in ihre Kunst hineinwebt: Durchsichtig und leicht, verspielt und versponnen wecken die Werke Träume, sie wollen durchschaut, gedeutet werden, provozieren Interpretationen. Die "Weintrauben", sie stimmen ein auf einen romantischen Abend in einem mediterranen Innenhof. Die "Blumenstraße", sie führt direkt ins Paradies der Blütenträume.

Interview im RBB

09.09.2004 | Interview im RBB

"Die Scheune" zeigt Werke von Masha Ginsburg: "Filz - Filzkunst" . Die Künstlerin schwärmte bei der Eröffnung vom lebendigen Material". Von Joachim Burghardt

Hinsbeck. Wie verführerisch ein verhüllter Frauenkörper sein kann, das beweist jetzt eine russische Künstlerin im Textilmuseum "Die Scheune". Masha Ginsburg präsentiert filigrane und fantastische Werke - ausgerechnet aus einem Material, das sonst eher als derber Stoff gilt: Filz. Bei der Eröffnung der Ausstellung am Sonntagmorgen schwärmte denn auch Walter Tillmann vom Museum: "Filzkunst in dieser Art haben wir hier noch nicht gehabt." Die textilen Objekte wirken erotisch und exotisch, schillernd bunt und doch schüchtern blass. Da umspielen rote und schwarze Blütenblätter die Brust der Frau, schmiegen sich zärtlich an, betonen leicht nach außen gedreht die Rundungen. Von der Hüfte fallen wie Lametta schmale Stoffstreifen, lassen einen anmutigen Gang ahnen. Doch die Frau geht nicht, sie ist nur ein Modell ohne Glieder, ein Torso, umhüllt vom Werk "Abendkleid". Das gerade ist der Reiz, den Masha Ginsburg in ihre Kunst hineinwebt: Durchsichtig und leicht, verspielt und versponnen wecken die Werke Träume, sie wollen durchschaut, gedeutet werden, provozieren Interpretationen. Die "Weintrauben", sie stimmen ein auf einen romantischen Abend in einem mediterranen Innenhof. Die "Blumenstraße", sie führt direkt ins Paradies der Blütenträume.

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